Neuro-Untersuchung im Notfall (Teil 1)

Wie läuft eine neurologische Notfalluntersuchung ab? Was soll unbedingt abgeklärt, was kann auch später gemacht werden? Simon erklärt im Interview mit Martin den grundlegenden Ablauf der Neuro-Notfalluntersuchung – fokussiert und konkret.

 

In Teil 2 seht ihr dann eine Vorführung der Untersuchung, in Teil 3 dann noch spezielle Fragestellungen bei einzelnen Notfallbildern wie Schlaganfall oder epileptischen Anfall.

Wichtig bei der prähospitalen neurologischen Untersuchung ist ein Schema zu haben und dieses möglichst bei jedem relevanten Einsatz abzuarbeiten.

Die Autoren des Papers schlagen vor:

  1. A/B/C-Stabilisierung + Blutzucker
  2. Bewusstsein: GCS und Orientierung
  3. Meningismus
  4. Pupillen, Bulbusstellung, Mimik
  5. Sprache / Sprechen
  6. Sensomotorik (grobe Kraft, Arme/Beine, Sensibilität)
  7. Babinski

 

Allgemeines Schema:

Bildschirmfoto 2017-09-14 um 18.59.17.png

Spezielle Fragestellung bei neurologischen Notfällen:

Bildschirmfoto 2017-09-14 um 19.01.06.png

 

 

Quelle:

S. Fandler, M. Fandler, T. Gattringer: SOP Prähospitale neurologische Untersuchung
Notfallmedizin up2date 2017; 12(03): 238-240
DOI: 10.1055/s-0043-116411
Link: https://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0043-116411

 

Autor: gophilipp

Ich bin begeisterter Notfallmediziner aus Nürnberg. Ich arbeite in der Notaufnahme und als Notarzt sowie ärztlicher Dozent und versuche mich mit Nerdfallmedizin an der FOAMed Welt zu beteiligen.

3 Kommentare zu „Neuro-Untersuchung im Notfall (Teil 1)“

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