RSI – Schablone: Ein geniales Tool (inkl. Download)!

Anhand eines genialen Tools – der Intubations-Schablone – besprechen Martin und Dominic die wichtigsten Utensilien und Vorbereitungen für die RSI.

Mehr Informationen und den Download gibt es am Ende der RSI-Shownotes.

Autor: Martin Fandler

I like EM, critical care, prehospital EM, medical education and #FOAMed too.

15 Kommentare zu „RSI – Schablone: Ein geniales Tool (inkl. Download)!“

  1. Hallo!
    Das ist ein absolut geniales Tool. Gerne würden wir die Folie in unserer DRK Bereitschaft für unseren (ehrenamtlichen) RTW bearbeiten und zusätzlich einige Dinge ergänzen. Beispielsweise würden wir ein Feld für den chirurgischen Atemweg und für Medikamente mit einarbeiten. Wäre es möglich die Rohdaten zu erhalten?

    LG Dieter

    1. Hallo Dieter und vielen Dank! 🙂
      Wir beiden Nerdfallmediziner haben die Schablone nicht entwickelt, sondern nur vorgestellt – das geniale Team, dass die Schablone designt hat, stellt diese in der aktuellen Form unter einer “Creative Commons-Lizenz” (siehe am Ende der Seite beim Download) zur Verfügung. Ob sie auch die Rohdaten versenden wollen, kann ich dir aber nicht 100% versprechen – deshalb habe ich deine Bitte an die Jungs weitergeleitet! Viele Grüße!

  2. Finde das Teil (RSI-Schablone) auch genial. Bin mir nur noch nicht klar darüber wie ich die konkret auf ein vernünftiges Format und Material ausgedruckt bekomme. Wäre es für Dominic OK, wenn ich mal bei der Fa. Taktifol anfrage, ob die das Teil auf Ihren – „halte-auf-jedem-glatten-Untergrund-Folie“ ausdrucken würden und was sowas kosten würde?

  3. Wirklich ein geniales Tool! Seit einigen Jahren in Form einer auszubreitenden Plastikfolie bei Sydney HEMS in Gebrauch. Hervorragende Checkliste ob auch wirklich nichts bei der Materialvorbereitung vergessen wurde. Zwei Punkte noch:
    1.) gibt es diese Schablobe auch bei uns bereits irgendwo auf Plastikfolie gedruckt?
    2.) beim Plan B würde ich zwingend das Skalpell mit aufnehmen (visualisiert im Falle eines CICO den FONA Zugang).

    1. Hi Jürgen,
      danke für das coole Feedback! Ja, Sydney HEMS ist eines der Vorbilder, die Dominic erwähnen 🙂
      1. Also in Nürnberg gibt es einige Exemplare die auch auf Folie sind (u.a. die, die wir hochhalten).
      2. Plan B: Ja, glaub ist etwas, das man diskutieren muss. Wobei die Folie ja auch „immer“ gefüllt werden soll – und ein Diskussionpunkt wäre: Soll (oder muss?) wirklich immer der Plan C (=chirurgisch) vorbereitet sein? Oder wäre das erst, wenn der Atemweg potentiell schwierig erscheint? Was meinst du dazu?

      1. Hallo Martin,
        danke für die ausführliche Antwort. Eine Bezugsquelle sowie die Kosten für die Folie wäre interessant.
        Bzgl. des chirurgischen Plan C meine ich, dass er eigentlich immer vorbereitet sein sollte. Ist ja nur das zusätzliche Skalpell; also kein wesentlicher Mehraufwand. Visualisiert aber allen von Anfang an den notwendigen Schritt und vereinfacht somit evtl. zum einen das „daran Denken“ und hoffentlich dann auch die Entscheidung wenn es wirklich soweit kommen sollte. Ich denke nach wie vor, die Entscheidung zu fällen ist das schwierigste an der Koniotomie in diesem Moment. Außerdem habe ich gerade in dieser Situation dann keine Zeit und Nerv zusätzliches Material aus der Kiste zu wühlen.

      2. @Plan C: Gutes Argument, werde es an die Jungs weitergeben!
        @Folie: Schickst du mir mal kurz eine Mail über unser Kontaktformular oben? Dann bringe ich dich in Kontakt mit dem Team – eine Bezugsquelle gibt es aktuell nämlich keine offizielle 😉

  4. Kann man irgendwo nachlesen welche Nachteile die Tubusfixierung mit sich bringt und auf welcher Grundlage es die angesprochenen „Verbote“ vom ÄLRD gibt?

    1. Ein Nachteil des Thomas-Holder aus eigener Erfahrung: je nach Weichheit des Tubus kann es zum Abknicken des Tubus kommen und man hat eine Obstruktion. Dies kommt besonders dann vor, wenn direkt am Tubus viel Gewicht durch Filter, Beatmungsventil und -Schläuche lastet. Abhilfe kann z.B. die Gänsegurgel schaffen und eine entlastende Lagerung der Schläuche.

    2. Hi Hannes,
      in Ergänzung zum Kommentar von Martin D unten, gibt es (laut Erzählung von Kollegen) wohl Fälle von massiver Zungenschwellung (insbes. wenn diese, was leicht passieren kann, etwas eingeklemmt wird) , außerdem gab es scheinbar Fälle, wo (vielleicht durch den Adrenalinpegel der Kollegen bedingt) der „Fixierungsstempel“ so hart reingedreht wurde, dass das Tubuslumen zusammengedrückt wurde. Persönlich habe ich davon nur gehört, aber noch nicht erlebt und war eher zufrieden mit dem Thomasholder (zumindest präklinisch).

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