Rückblick auf die Nerdwoche Nr. 41

Nun ist es schon März, der Winter verabschiedet sich und es ist Zeit für heiße Themen!

Was in der letzten Woche so diskutiert wurde, könnt ihr hier nachlesen:

Die Bradykardie braucht mehr als Atropin (zumindest fast immer) – wenn ich euch nochmal die aktuelle AHA Guideline verdeutlichen wollt, hier ist sie.

 

Die Kapnometrie sollte Standard bei JEDER Reanimation sein! Unter folgendem Link wird das Thema Kapnometrie/graphie bei Kreislaufstillstand abgearbeitet.

 

Wie funktioniert Gerinnungstherapie nochmal? Was kann man bei akuter Blutung tun? Kostja Steiner hat uns zu diesem Thema Rede und Antwort gestanden!

 

Man kann nicht oft genug den Stellenwert eine ausreichenden Vorbereitung der Atemwegssicherung betonen. Welche Fallstricke euch beim Intubieren im Notfall begegnen können und welche Lösungen es gibt wird hier gut zusammengefasst.

 

Die Beckenschlingen sind echte Lebensretter. Zum Glück sind sie mittlerweile auf jedem Rettungsmittel verfügbar. Wichtige Punkte zur Beckenverletzung werden hier diskutiert.

Hoffentlich war für jeden etwas Spannendes dabei! Wir danken euch für euer Interesse und sind wie immer gespannt auf Feedback!

Autor: Philipp Gotthardt

Ich bin begeisterter Notfallmediziner aus Nürnberg. Ich arbeite in der Notaufnahme, Intensivstation und als Notarzt sowie ärztlicher Dozent und versuche mich mit Nerdfallmedizin an der FOAMed Welt zu beteiligen.

2 Kommentare zu „Rückblick auf die Nerdwoche Nr. 41“

  1. Hi,

    also ich bin da persönlich ganz bei dir – Beckenschlinge schadet nicht und die hämodynamische Instabilität entwickelt sich erst im Verlauf.
    Wobei natürlich auch ein entsprechendes Trauma (wie du ja auch schreibst) vorliegen muss.
    Die Daten werden vermutlich dann zeigen, dass man die Schlinge zu viel oft anlegt – aber wie gesagt auch sicher damit nicht schadet.

    Viele Grüße und danke für deine Rückmeldung!

  2. Hallihallo,
    kurze Frage nach eurer Einschätzung zur Beckenschlinge im präklinischen Setting:
    Der von euch angepriesene TExt ist an sich sehr informativ, allerdings ist mir bzgl. der Indikation folgender Satz aufgefallen:
    „When to stabilize the patient: In general, the literature demonstrates that in the hemodynamically stable, alert and oriented trauma patient with no distracting injury and no signs of pelvic fracture, pelvic stabilization is not required.12,16“
    Die angegebenen Quellen sind von 2007 und 1988. Ich bin nach KISS ausgebildet worden und sehe hier einen Widerspruch: Für mich ergibt sich aus einem entsprechenden Unfallmechanismus allein schon die Indikation zur Schlinge, unabhängig von Symptomatik, Hämodynamik, Verletzungszeichen etc… einfach weil die klinische Untersuchung des Beckens auch den unfallchirurgischen Experten oft falsch liegen lässt.

    Was denkt Ihr dazu?

    LG,

    Florian

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