Wachintubation?!

Wachintubation?! Das ist doch nur was für den OP! Oder?!

Das Thema geistert schon seit Längerem in den notfallmedizinischen Foren umher..

Manch ein erfahrener Intensivmediziner weiß um die Vorteile dieser Technik bei erwartet schwierigem Atemweg (und die Anästhesisten sowieso). 

FOAMina hat aktuelle Empfehlungen der Airway Society zusammengefasst.

Persönlich sind wir der Meinung, dass die Technik ideal für manche schwierigen Atemwege sein kann. Mit dem Videolaryngoskop ist die Prozedur wohl eher unüblich.

Für die, die damit nichts anfangen können:

Unter lokaler Betäubung des Mund/Rachenraumes wird der wache Patient entweder bronchoskopisch oder konventionell intubiert und erst nach erfolgreicher Intubation in Narkose versetzt.

Der Patient bleibt also spontanatmend und kann im Zweifel selbst erstmal weiter atmen um nach fehlgeschlagenen Versuchen anderweitig Atemwegssicherung durchzuführen.

Sicherlich ist die Wachintubation kein Alltagsthema oder was für Ungeübte zum „mal alleine Ausprobieren“. Für Teams die erfahren sind und ihr Skillset erweitern wollen ist das Thema aber sicher spannend.

Hier ein paar Quellen:

EMCrit1

EMCrit2

LITFL

Autor: gophilipp

Ich bin begeisterter Notfallmediziner aus Nürnberg. Ich arbeite in der Notaufnahme und als Notarzt sowie ärztlicher Dozent und versuche mich mit Nerdfallmedizin an der FOAMed Welt zu beteiligen.

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