Anziehen! Ausziehen! (Schutzkleidung…) und unterschreiben!

Die Welle rollt langsam an und wir wünschen euch allen viel Kraft für die kommenden Tage und Wochen.

Um sowohl uns selbst, als auch die vielen uns anvertrauten Patienten zu schützen, müssen wir besonders darauf achten, unsere Schutzkleidung korrekt an- aber auch auszuziehen.

Die LMU hat einige schöne Videos dazu erstellt – schaut mal rein!

Und dann noch ein wichtiges Anliegen. Ihr wisst, dass wir mit ganzem Herzen Notfallmediziner sind. Gerade in der aktuellen Krise ist das in Deutschland noch breit vertretene „Fachdenken“ in der Notfallmedizin nicht hilfreich und potentiell gefährlich. Lasst uns daher gemeinsam für einen Facharzt / eine Fachärztin für Notfallmedizin kämpfen!

Das gilt auch für alle Rettungsdienstler, die genervt sind von „das ist aber ein internistischer Sturz“ „eine Platzwunde UND Herzinfarkt??? Was machen wir da???“ und alle Pflegekräfte, die sich von Dienstarzt zu Dienstärztin telefonieren müssen, bis endlich entschieden ist, wer sich um den unklaren Schwindel oder die unklaren Bauchschmerzen kümmert… und überhaupt auch für alle Patientinnen und Patienten, die gerne jederzeit mit allen Notfällen gut behandelt werden möchten.

Unterschreibt bitte diese Petition: „Deutschland braucht Notfallmediziner!“ und verteilt sie auf Facebook, Twitter, Whatsapp, Instagram und alle anderen sozialen Medien!!

Autor: Martin Fandler

I like EM, critical care, prehospital EM, medical education and #FOAMed too.

4 Kommentare zu „Anziehen! Ausziehen! (Schutzkleidung…) und unterschreiben!“

  1. Wir benutzen „virusdichte“ Handschuhe und „virusdichte“ Kittel, schützen unseren Kopf jedoch nur mit einer „OP-Haube“, die nichts als ein besseres Haarnetz darstellt – was ist da der Hintergrund?

  2. Guten Morgen, die Videos der LMU sind glaube ich ein guter Anfang, möglicherweise lässt sich der ein oder andere Schritt optimieren. Zur Diskussion würde ich z.B. stellen.
    1. Beim anlegen des Kittels werden die Kittelärmel kurz über den Bündchen mit dem Daumen perforiert.
    Dies verhindert später ein hochrutschen der Ärmel über die Handgelenke. ( schön wäre wenn es Handschuhe mit extra langen Stulpen gäbe…)
    2. Das Anlegen der FFP Maske bereits mit Handschuhen und Kopfhaube falls wie einigen Orts nötig eine Nutzung der Maske über eine Schicht nötig ist.
    3. Bei der direkten Pat. Versorgung ein 2. Paar Handschuhe überziehen. Danach ausziehen und Händedesinfektion mit dem 1. Paar.
    Beim ausziehen ebenfalls erst Händedesinfektion mit einer Handschuhlage danach ausziehen des Kittels und der Handschuhe und dann wiederholte Händedesinfektion ohne Handschuhe. ( Stichwort Durchlässigkeit von unsterilen Handschuhen) …

    bleibt gesund…

  3. Noch ein weiterer Punkt aus aktuellen Erfahrungen:
    Beschriftung der Schutzkleidung mit Name und Position (z.B. Jana – Pflege, Ute – Fachpflege A/I, Markus – FA Anä, Ulrike – Reinigungsdienst, …) gerade jetzt kommen wechselnde ad-Hoc Teams zusammen, die Qualität ist wechselnt (fachfremde Kollegen werden Eingesetzt…) und ein Erkennen ist erschwert (Schutzkleidung, ggf. auch beschlagen der Brille etc). dazu kommt ein hohes Risiko von Notfallsituationen…. Im Sinne der schnellen, direkten Kommunikation und den CRM-Leitsätzen eigentlich unverzichtbar.

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