Infografik Blutkulturen

Blutkulturen gehören zu den wichtigsten Diagnostikmitteln bei (schweren) Infektionen. Daher ist es so wichtig diese korrekt zu entnehmen und die Ergebnisse richtig zu interpretieren. Anhand der Ergebnisse können gezielt Antibiotika ausgesucht werden, Resistenzen reduziert und der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden. Die wichtigsten Dinge, die zu beachten sind, findet ihr auf unserer Infografik.

Hier könnt ihr die Grafik herunterladen:

Auch bei den Kollegen von Pin-Up-Docs findet ihr weitere Informationen zum Thema.

Autor: Tim Eschbach

Ich bin leidenschaftlicher Notfallmediziner und Notarzt. Ich engagiere mich für die Fort- und Weiterbildung im Bereich der inner- und präklinischen Notfallmedizin, insbesondere im Bereich SOPs, CRM und Fehlerkultur.

4 Kommentare zu „Infografik Blutkulturen“

  1. Hallo und vielen Dank für die Zusammenfassung!

    Bei den pinup docs hab ich gelernt, dass man durchaus die gesamte Blutmenge für die Kulturen aus einer Punktionsstelle gewinnen kann, ohne wesentlich an Sensitivität einzubüßen! – Eure Meinung dazu?

    1. Ja das ist vermutlich so. Die offiziellen Empfehlungen sind aber noch 2 stellen zu nehmen. Im Alltag kann man aber vor allem bei schlechtem venestatus auf eine zweite Stelle verzichten sofern wirklich sauber und steril gearbeitet wird. Entscheidender ist, dass ausreichend Volumen entnommen wird.

      Larsson A, Yu D, Dinnétz P, Nordqvist H, Özenci V. Single-site sampling versus multi-site sampling for blood cultures; A retrospective clinical study. J Clin Microbiol. 2021 Dec 1:JCM0193521. doi: 10.1128/JCM.01935-21. Epub ahead of print. PMID: 34851687.
      2 Paar Blutkulturen an einer vs. 2 Punktionsstellen

      Kein Unterschied bei der Kontaminationsrate, größeres Volumen und höhere Positivrate bei 1 Punktionsstelle

  2. Danke! Sehr übersichtlich & auch die Einordnung relevanter und eher unrelevanter Keime ist hilfreich. Bei bereits bestehendem Verdacht auf Candidasepsis bittet unser Labor immer um Hinweis, da die Kulturen dann länger bebrütet werden.

    1. Dem Labor sollten grundsätzlich relevante Informationen mitgeteilt werden. Neben dem Verdacht auf candida ist auch die vermutete Infektion und vorbestehende Antibiosen wichtig. Insbesondere auch bei Endokarditis sind längere Bebrütungszeiten sinnvoll. Danke für den Hinweis!

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