Kammerflimmern – Hält doppelt schocken besser?!

Hält doppelt wirklich besser? Zumindest beim Schock bei refraktärem Kammerflimmern scheint das so zu sein…

Bisher war die Studienlage zur doppelten Schockabgabe ja eher mau, nun zeigt eine Studie ganz gute Ergebnisse für diese Strategie.

Sicherlich ist es sinnvoll, sich einen Plan B bei refraktärem Kammerflimmern zu überlegen. Eine Option mag die doppelte Schockabgabe sein, auch diskutiert werden kurzwirksame Betablocker. Auch ein Versuch mit Lidocain kann erfolgsversprechend sein. 

Wie ihr die doppelte Schockabgabe durchführt wird im Link toll beschrieben.

Wir sind gespannt, was in den neuen Guidelines erwähnt wird…

Morgen könnt ihr uns live über YouTube folgen, wenn wir auf dem DINK über die Tools der Titanen sprechen, EKGs diskutieren und über Weiterbildung nachdenken.

Schaut morgen früh mal auf unserer Website vorbei!!!

NERDfacts Folge 3/2020 Hocus POCUS – Point of care Ultraschall

„Hocus POCUS“ – Point Of Care Ultraschall

POCUS steht für „Point Of Care Ultraschall“ – Ultraschall direkt am Ort des Geschehens. Dafür sind spezielle, mobile Geräte notwendig. Diese sind mittlerweile in verschiedenen Varianten erhältlich. Manche sind nicht größer als ein Smartphone. In der Notfallmedizin sind diese Geräte immer mehr im Kommen, da sie auch präklinisch eingesetzt werden können. Sie ermöglichen eine schnelle Diagnose relevanter Krankheitsbilder und können das Prozedere oder auch die Wahl des Zielkrankenhauses verändern. Für die schnelle orientierende Sonographie stehen verschiedene Konzepte bereit. Diese Art der Sonographie ist alles andere als Zauberei 😉.

Das pdf zu dieser Folge findet Ihr hier:

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Kindernotfall – Zugang? Intravenös, intraossär und mehr!

Kindernotfälle sind eher selten – und eine Belastung für unsere kleinen Patienten, Eltern und das gesamte Team. Auf den Kindernotfalltagen in Garmisch-Partenkirchen haben wir mit dem Anästhesisten und Notfallmediziner Dr. Bernd Landsleitner über verschiedene Zugangswege bei Kindernotfällen gesprochen.
Überraschung: Vielleicht ist manchmal auch gar kein Zugang nötig?

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Atemweg bei der Reanimation?! – So machen wir es!

Welcher Atemweg bei Intubation? Nachdem wir in der letzten Woche über den besten  Medikamentenzugang gesprochen haben, möchten wir uns in dieser Woche an das heiße Eisen „Atemwegssicherung/Beatmung“ bei der Reanimation wagen.

Muss jeder reanimationspflichtige Patient primär intubiert werden? NEIN! 

Darf jeder reanimationspflichtige Patient ausschließlich mit Beutel/Maske beatmet werden?

Wir wollen euch zu dieser Thematik unsere Sicht schildern – ganz subjektiv.. 

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Vorbereitet sein mit dem Zero Point Survey – der Geheimtipp für Schockraum und Straße!

„Gute Vorbereitung ist die halbe Miete“ – und das gilt nicht erst seit den hohen Immobilienpreisen, sondern besonders bei kritischen Notfällen.

Nach einem Konzept von Cliff Reid möchten wir die mentale Vorbereitung des Teams besprechen – ein einfaches, fast immer anwendbares und extrem hilfreiches Konzept, auf der „Straße“ und im Schockraum.

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Neues aus der Wissenschaft in der Notfallmedizin 2019

Die Notfallmedizin wandelt sich rasant – es gibt jedes Jahr zahlreiche neue Studien, Ergebnisse und Entwicklungen.

Zum Glück gibt es auch zahlreiche Blogs, die neue Ergebnisse praxisnah und kompakt aufbereiten – besonders hervorzuheben ist hier für den deutschsprachigen Raum das Team von News-Papers.eu.

Im englischen Sprachraum gibt es auch einige geniale Websites, zum Beispiel das bekannte St.Emlyns aus Großbritannien. Und die haben für das Jahr 2019 eine frei zugängliche Zusammenfassung der spannendsten Paper, Studien und Diskussionen auf ihrer Website veröffentlicht. Dazu zählen so interessante Diskussionen wie „Rocuronium oder Succinylcholin?“ „Intranasales Fentanyl vs Ketamin“ „Zwischenbeatmung bei RSI“ „Traumatischer Herzstillstand“ und vieles mehr.

Perfekter Lesestoff für ein paar graue Spätwintertage! 🙂

Link: https://www.stemlynsblog.org/jc-journal-club-book-for-2019-2020-published-foamed/

High-Risk Intubationen oder „der physiologisch schwierige Atemweg“

Manche Patienten will man am liebsten gar nicht intubieren – das kann an den schwierigen anatomischen Verhältnissen bei Verwachsung oder Tumor, massivem Bluterbrechen oder einer Atemwegsschwellung liegen. Es gibt aber auch Patienten, die ein extrem hohes physiologisches Risiko eines Kreislaufstillstandes haben und bei denen jede Narkoseeinleitung ein Ritt auf der Kanonenkugel ist.

Welche Patienten das sind und mit welchen Tricks man auch die schwierigen Fälle meistert, dazu hat Philipp ein paar Tipps:

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Welcher Zugang bei Reanimation?

Auf FOAM-RD stellt Jürgen Gollwitzer immer wieder spannende Themen vor. Diesmal hat er in seinem Post eine aktuelle Studie zu Reanimation vorgestellt.

Wir fanden den Post super und wollen ihn gerne mit euch teilen. Ausserdem wollen wir euch neben unseren Kommentaren auch kurz verraten, wie wir aktuell Reanimation betreiben und dazu in den nächsten Wochen kurz die einzelnen Spannungsfelder besprechen.

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EKG-Quickies: Posteriorinfarkt!

Das Feedback zum ersten „EKG-Quickie“ mit Dr. Klaus Fessele war begeistert. Das hat uns motiviert, gleich noch ein spannendes Thema mit Klaus zu bearbeiten: Diesmal geht es um den machmal heimtückischen Posteriorinfarkt!

Mehr Informationen zu diesem und anderen Hochrisiko-EKGs gibt’s in unserem Video und den Shownotes hier.