NERDfall Nr. 19 – Teil 2: Dengue-Fieber

Der Verdacht wurde schon relativ früh im Diskussionsverlauf geäußert, allerdings aufgrund seiner Exotik doch schnell wieder zur Seite geschoben. Wir konnten uns diese Exoten-Vorstellung offensichtlich aber wirklich nicht verkneifen und hoffen, dass trotz der Zebra-Diagnose wieder viele auf ihre Kosten gekommen sind. Die präklinische Patient:innen-Versorgung profitiert ja schließlich in sehr vielen Fällen vorrangig von einer sehr aufmerksamen, symptomorientierten Vorgehensweise 😉

Aber erstmal zurück zum Setting:

[Wer einen Blick auf Teil 1 werfen möchte, kann das hier gerne tun.]

Einige Tage später steht die Diagnose: Dengue-Fieber.
Bei den roten Punkten habe es sich um Petechien gehandelt, welche die aufnehmenden Ärzt:innen schlussendlich überhaupt in diese Richtung denken und einen Tropenmediziner kontaktieren ließen.

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NERDfall Nr. 17 – Teil 2: Stichverletzungen, Hämorrhagie & Co. – zu Gast: das MIC-Team

Die letzten Tage beschäftigten wir uns mit einem Einsatzbild, welches doch eigentlich ganz laut nach Load&Go schreit. Heißt: nicht viel Chichi und Abfahrt.
Aber nicht nur dieser Punkt wurde in der Diskussion forciert, nein durch unser künstliches Ziehen der wenigen dynamischen Einsatz-Minuten über Tage, kam auch einiges an anderweitigen konstruktiven Optimierungsvorschlägen zusammen.
Aber bevor wir uns diesen widmen kehren wir ersteinmal in die Fall-Szenerie zurück:

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NERDfall Nr. 17 – Teil 1: Die multiplen Messerstiche

Nach unserer Corona-Unterbrechung nehmen nun auch endlich die Nerdfälle wieder Fahrt auf!
Wir hoffen, dass die Pause nicht zu viele Mitdiskutant:innen abgeschüttelt hat, denn da es gleich wieder voll zur Sache geht, ist jeder Vorschlag Gold wert.
Aber lest selbst, los geht’s!

An einem bitterkalten Februarmorgen schallt der Wachalarm durch die Räume einer Großstadtwache: „Dringender Einsatz für den 1/82-4 und 1/83-12; Suizid/Suizidversuch; Fandlingen-West“

Die Besatzungen machen sich schnellen Schrittes auf zu ihren Fahrzeugen. Die beiden Fahrer stimmen sich bzgl. des Anfahrtsweges in die ruhigere Vorstadt-Wohngegend ab. Auf den Displays erscheint der Hinweis: „Schnittverletzungen Bauch; in der Scheune, Einweiser vor Ort“. Da sich der Notarzt nach einer turbulenten Samstagnacht, hingelegt hatte, rückt der RTW mit etwas Vorsprung aus.
Die Leitstelle gibt durch, dass der Patient wohl schon eine Weile liegen würde, aktuell jedoch noch ansprechbar sei.

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Nerdwoche: REBOA auf dem Prüfstand!

Selbstreflexion ist enorm wichtig in der Medizin. Immer wieder muss man Verfahren prüfen und auch logisch erscheinende Schritte hinterfragen.Gerade der aktuelle Trend zu invasiveren Verfahren und technischen Anwendungen lässt Bastlerherzen höher schlagen und bringt neue Tools in die Schockräume und Rettungswägen.
Wir haben immer wieder von REBOA berichtet. Auch dieses Verfahren wurde nun erneut auf den Prüfstand gestellt und konnte keinen Vorteil am Patienten zeigen. 

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