Nerdwoche: REBOA auf dem Prüfstand!

Selbstreflexion ist enorm wichtig in der Medizin. Immer wieder muss man Verfahren prüfen und auch logisch erscheinende Schritte hinterfragen.Gerade der aktuelle Trend zu invasiveren Verfahren und technischen Anwendungen lässt Bastlerherzen höher schlagen und bringt neue Tools in die Schockräume und Rettungswägen.
Wir haben immer wieder von REBOA berichtet. Auch dieses Verfahren wurde nun erneut auf den Prüfstand gestellt und konnte keinen Vorteil am Patienten zeigen. 

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Versorgung von Neugeborenen – Vorbereitung ist die halbe Miete! Das „Storchennest“!

Die Versorgung von Neugeborenen ist für die wenigsten Notfallmediziner eine Routineaufgabe. Bei einer laufenden Geburt sollte daher alles für die Versorgung des (hoffentlich gesunden) Neugeborenen vorbereitet werden. Hierfür haben wir tolle Tipps von Notfallsanitäterin Silja Wurm bekommen und ein PDF zur Vorbereitung des Neugeborenen-Versorgungsplatzes bereitgestellt!

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Nerdwoche: konservative Schockraumversorgung

Für nicht traumatologisch erkrankte Menschen gibt es in Deutschland bislang keine einheitliche Initialversorgung – der folgende Artikel zeigt hier Lösungen auf.

„Algorithmus – das sage ich jetzt nicht, um mit einem Fremdwort zu imprägnieren.“ – Memeth Scholl

Allgorithmen imprägnieren nicht nur, sie sind auch essentiell für eine strukturierte Patientenversorgung. In Deutschland ist die strukturierte Versorgung von nichttraumatologisch kritisch erkrankten Menschen noch relativ neu. Hier ein toller Artikel, der den zukünftigen Weg für die initiale Versorgung solcher Patienten aufweisen könnte.

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Nerdwoche: Abbruch der Reanimation

Ein aktueller Artikel zu aussichtslosen Situationen bei der Reanimation im Ärzteblatt hat das Thema beschrieben. Natürlich gibt es keine griffige Komplettlösung für alle Fragen des Alltags, trotzdem werden einige wesentliche Aspekte besprochen.

Immer öfter stellen wir uns die Frage nach der ethischen Sinnhaftigkeit unseres Medizinischen Handelns. Gerade bei Reanimationen ist initial die Prognose zur Wiederherstellung eines lebenswerten Zustandes kaum abzuschätzen, trotzdem tut man sich teils mit dem Beginn oder der Fortführung einer Reanimation sehr schwer und auch der Abbruch nicht leicht.

Paper der Woche

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NERDfacts Folge 3/2019: Schädelhirntrauma

Das Schädelhirntrauma ist Todesursache Nr. 1 bei jungen Erwachsenen in Industrienationen. Dabei bleibt auch trotz ausgiebiger Forschung einmal zerstörtes Hirngewebe verloren. Der Fokus muss daher auf dem noch intakten, aber gefährdeten Gewebe um den primären Hirnschaden herum liegen. Wir haben euch ein paar Fakten zum SHT zusammengesucht und räumen mit einigen Mythen auf!

Hier geht’s direkt zum PDF der NERDfacts!

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Nerdwoche: Atemwegssicherung bei Reanimation

Die Atemwegssicherung bei Reanimation ist ein echt heißes Thema.. wir haben nach Diskussionen mit Experten unsere bisherige Denkweise nochmal kritisch geprüft..

Die Diskussion um den Stellenwert des Endotrachealtubus bei der Reanimation ist ein Dauerthema der Notfallmedizin.

Tatsächlich empfehlen wir Nerdfallmediziner meist den primären Einsatz einer supraglottischen Atemwegshilfe (SGA).

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Nerdwoche: Zusatzableitungen im EKG

STEMI hier, STEMI da… Ein STEMI kann viele Lokalisationen haben – inferior (II,III, aVF) und anterior (Vorerwandableitungen) sind ja „easy“. Aber was ist mit posterior, rechtsventrikulär und wieso schauen wir auf aVR?

Das Paper der Woche (von Philipp und Klaus) gibt es noch zwei Wochen gratis über Springer. Besprochen wird der Stellenwert der Zusatzableitungen.

40% aller inferioren Infarkte haben eine rechtsventrikuläre Beteiligung – dann darf keinesfalls Nitro-Spray gegeben werden und der Patient profitiert eher von Volumen. Um die rechtsventrikulären und posterioren Infarkte zu erkennen sollten bei Verdacht auf ACS also immer auch die Zusatzableitungen abgeleitet werden.

Senkt sich die ST-Strecke in mindestens 6 Ableitungen und eine ST-Hebung liegt in aVr (oder V1) vor, so sollte ein kritischer Hauptstammverschluss vermutet werden. Solche Patienten profitieren unter Umständen von einer Einweisung in eine Klinik mit herzchirurgischer Versorgungsmöglichkeit.

Wir hoffen, dass euch das Paper gefällt und sind gespannt auf Rückmeldungen.

„Resuscitative thoracotomy“ was ist das und wann braucht man das?

Die Notfallthorakotomie über „Clamshell“ Zugang ist ein „heißes Eisen“ in der Notfallmedizin und aktuell in Diskussion. Diese maximalinvasive Maßnahme kann in besonderen Fällen lebensrettend sein, das Wesentliche ist aber die korrekte Indikation und Durchführung. Wir haben mit dem Experten Prof. Dr. Erik Popp über das Thema gesprochen und spannende Aspekte erfahren. Im ersten Video behandeln wir die vor allem die Indikation, im zweiten Video (nächste Woche) geht es dann um die konkrete Durchführung.

Video 1: Indikation und Allgemeines
Video 2: Durchführung
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REBOA – Was ist das und warum braucht man das?

Die „resuscitative endovascular balloon occlusion of the aorta“ (REBOA) wurde schon in diversen Beiträgen von uns thematisiert. Jetzt ist es endlich mal Zeit für ein Video zu diesem Thema. Wir haben Prof. Dr. Erik Popp mit Fragen gelöchert!

(8.6.2019 23:05 Video wurde insgesamt 2x neu hochgeladen, Youtube hatte seltsame Fehler ausgegeben)

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