NERDfall Nr. 08 – Teil 1: Na nu? Was ist denn hier los?

Und damit herzlich willkommen zum ersten NERDfall des Jahres 2021!

Wir hoffen zum Einen, dass ihr nicht so ratlos ins neue Jahr gestartet seid, wie es die Rettungsdienstler des Falls plötzlich wurden und zum Anderen, dass ihr auch trotz der leidigen Lage noch ein paar Energiereserven für das Rätseln am heutigen, knackigen Fall mobilisieren könnt – Also viel Spaß bei NERDfall Nummer 8!

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EKG-Case: Blockbild und unspezifische Beschwerden!?

Eine sehr alte, aber ebenso rüstige Dame wird vom Rettungsdienst in die Notaufnahme gebracht. Die Nachbarin hatte sich Sorgen gemacht, da sie nur schleppend das Treppenhaus hinaufgekommen war und dabei stark schwitzen musste.

Die Patientin selber findet alles „etwas übertrieben“ und möchte zurück zu ihrer Katze nach Hause. Die sei schließlich nicht versorgt. Ihr selber sei etwas übel, das erklärt sie ausschweifend damit, dass sie gerade ihr Mittagessen verpasst.

Du fragst bei der Übergabe nach einem EKG. Daraufhin wird ein Blockbild im EKG erwähnt, ansonsten sei alles „ziemlich unspezifisch“.

Du schaust dir das aktuelle 12-Kanal-EKG an:

Aufnahme-12-Kanal-EKG, 25 mm/s

Was tust du nun? (Auflösung weiter unten)

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EKG-Quickie: Breitkomplextachykardie – VT oder doch nicht?

Unser EKG-Guru Klaus bespricht im neuesten EKG-Quickie eine Breitkomplextachykardie. Ist das eine VT oder nicht?

Hier nochmal eine (süße) Grafik zum Thema „Hasenohren“ (Achtung! Dieser Aspekt ist – wie im Video besprochen – nur ein Teil bei einer möglichen Differenzierung VT/keine VT).

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EKG Quickie: Achtung bei Ableitung I ! Das „lead I alert sign“

Machmal bekommt man ein EKG in die Hand – und es sieht seltsam aus. Ist es vielleicht nicht richtig geschrieben?

Klaus stellt das „Lead I Alert Sign“ vor – also die „Alarmableitung I“! Und: Wie sieht eigentlich ein EKG bei Dextrokardie bei Situs Inversus aus – und wie schreibt man das EKG in diesem Fall korrekt? Spannende Fragen – in wenigen Minuten schnell beantwortet – ein EKG Quickie eben!

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EKG-Quickies: Posteriorinfarkt!

Das Feedback zum ersten „EKG-Quickie“ mit Dr. Klaus Fessele war begeistert. Das hat uns motiviert, gleich noch ein spannendes Thema mit Klaus zu bearbeiten: Diesmal geht es um den machmal heimtückischen Posteriorinfarkt!

Mehr Informationen zu diesem und anderen Hochrisiko-EKGs gibt’s in unserem Video und den Shownotes hier.

EKG-Quickie: Winter is coming!

Mit Begeisterung präsentieren wir eine neue Serie: „EKG Quickies mit Klaus Fessele„! Unser EKG-Guru erklärt kompakt und kompetent spannende EKG-Bilder, die man gesehen haben sollte. Diesmal: Das DeWinter Zeichen!

Mehr Infos zu Hochrisiko-EKGs („STEMI-Äquivalenten“) gibt’s auch im Nerdfallmedizin-Video Nr. 51 „STEMI Teil 3“.

Breitkomplextachykardie – VT or not?

Wenn über das Monitor-EKG eine Breitkammerkomplextachykardie flimmert, steigt auch der Puls des Notfallteams… der Rhythmus kann eine bedrohliche ventrikuläre Tachy mit Puls bedeuten, kann ohne Puls als Reanimationssituation auftreten oder einfach eine beinahe „entspannte“ supraventrikuläre Tachykardie mit Schenkelblock zeigen. Doch – wie differenziert man diese hässlichen Tachykardien schnell und effektiv?
Wir haben dieses spannende Thema mit Dr. Klaus Fessele besprochen.

Details zur Therapie von Breitkomplextachykardien folgen im Video Nr. 2 und die teils abgefahrenen unregelmäßigen Breitkomplextachykardien besprechen wir im dritten Video der Serie.

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Nerdwoche: Zusatzableitungen im EKG

STEMI hier, STEMI da… Ein STEMI kann viele Lokalisationen haben – inferior (II,III, aVF) und anterior (Vorerwandableitungen) sind ja „easy“. Aber was ist mit posterior, rechtsventrikulär und wieso schauen wir auf aVR?

Das Paper der Woche (von Philipp und Klaus) gibt es noch zwei Wochen gratis über Springer. Besprochen wird der Stellenwert der Zusatzableitungen.

40% aller inferioren Infarkte haben eine rechtsventrikuläre Beteiligung – dann darf keinesfalls Nitro-Spray gegeben werden und der Patient profitiert eher von Volumen. Um die rechtsventrikulären und posterioren Infarkte zu erkennen sollten bei Verdacht auf ACS also immer auch die Zusatzableitungen abgeleitet werden.

Senkt sich die ST-Strecke in mindestens 6 Ableitungen und eine ST-Hebung liegt in aVr (oder V1) vor, so sollte ein kritischer Hauptstammverschluss vermutet werden. Solche Patienten profitieren unter Umständen von einer Einweisung in eine Klinik mit herzchirurgischer Versorgungsmöglichkeit.

Wir hoffen, dass euch das Paper gefällt und sind gespannt auf Rückmeldungen.